Veranstaltung: | Kreismitgliederversammlung 05./06. April 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | TOP 2 Wahlen für die Ratsreserveliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Köln |
Antragsteller*in: | Aava Oksanen |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 03.04.2025, 22:53 |
B37: Aava Oksanen
Selbstvorstellung
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
ich lebe seit August letzten Jahres im Kreis Köln-Mülheim. In dieser Zeit ist Köln mir ans Herz gewachsen, und ich kann sagen, dass diese Stadt meine Heimat geworden ist. Köln ist eine offene und grüne Stadt, aber es gibt viele Dinge, die nicht so gut laufen. Arbeitsstellen werden gestrichen, an sozialen Stellen werden die Gelder gekürzt, und die Infrastruktur hier in Köln braucht mehr Investitionen. Das alles zu lösen, ist sehr schwer und aufwendig, aber wenn wir nicht für ein wirtschaftlich starkes und offenes Köln kämpfen, wer dann?
Wer bin ich und was motiviert/ bewegt mich?
Mein Name ist Aava Oksanen, und ich kandidiere für einen Nachtrückplatz (wahrscheinlich ab Platz 30) in der Ratsreservenliste. Da ich nicht sofort in den Stadtrat komme, möchte ich als sachkundige Einwohnerin im Bereich Gesundheit, Inklusion, Jugendliche oder Bildung tätig werden. Ich weiß, dass ich noch sehr jung bin (17 Jahre alt) und nicht viel Erfahrung habe, aber ich bringe viel Motivation und Begeisterung mit, um etwas zu ändern! Deswegen bin ich derzeit in der Grünen Jugend tätig. Politik findet immer auf dem Rücken der zukünftigen Generation statt, und genau deswegen sehe ich es als meine Aufgabe, meine Generation zu vertreten, weil viele von ihnen keine Stimme haben und jemanden brauchen, der ihnen eine Stimme geben kann.
Wenn wir schon bei jungen Menschen sind, wissen wir doch alle, welche Parteien bei der Bundestagswahl bevorzugt wurden. Das waren auf jeden Fall nicht die Grünen. Genau deshalb müssen wir sicherstellen, dass hier in Köln so etwas nicht passiert. Eine große Gefahr für unsere Demokratie ist die steigende Spaltung und Radikalisierung unserer Gesellschaft! Wir müssen klar zeigen, dass gerade bei der Politik der Grünen auch diese Gruppen profitieren, die gerade nicht demokratische Politik wählen. Die Grünen haben aber vor allem an die Linke ihre Stimmen verloren. An meiner Schule hätten ca. 32 % die Linken gewählt und nur ca. 13 % die Grünen. Zum Vergleich hätten ca. 11,5 % die AfD gewählt! In einer Stadt wie Köln ist das sehr beunruhigend. Es werden immer mehr junge Menschen stimmberechtigt, was bedeutet, dass die beiden extremeren Enden des politischen Spektrums an noch mehr Kraft gewinnen.
Meine Themen/Forderungen
Es darf auf keinen Fall noch mehr in sozialen Projekten gekürzt werden! Gerade kostenlose Bürger-/Jugendzentren und Schutzräume sind sehr wichtig, damit sich jeder in Köln als Teil dieser Gesellschaft fühlen kann. Dadurch kann verhindert werden, dass gerade junge Männer sich radikalisieren. Migranten können wir auch durch mehr Teilhabe in die Gesellschaft schneller und besser integrieren und Rassismus sowie Vorurteile verringern. Gesundheit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, vor allem die mentale Gesundheit. Soziale Kontakte verringern die Wahrscheinlichkeit von psychischen Krankheiten. Kostenlose/kostengünstige soziale Räume zahlen also in anderen Bereichen für sich selbst. Genau deswegen kann man auch nicht mit dem Argument kommen, dass man Geld "sparen" will, wenn man in sozialen Angeboten kürzt, denn am Ende bezahlt man in einem anderen Bereich mehr.
Fazit
Die Radikalisierung vieler junger Menschen gefährdet unser offenes Köln und unsere Demokratie. Deswegen dürfen wir auf gar keinen Fall in sozialen Bereichen weiter kürzen! Kostenlose/kostengünstige soziale Räume fördern die mentale Gesundheit und verhindern größtenteils die Radikalisierung der Menschen. Dadurch zahlt man am Ende in anderen Bereichen weniger.
Ich bitte um euer Vertrauen und eure Stimme, um gemeinsam für ein wirtschaftlich starkes und soziales Köln für alle zu kämpfen.
Liebe Grüße,
Aava
Bei Fragen gerne an diese E-Mail-Adresse schreiben: aoksa@outlook.de
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- Schülerin