Veranstaltung: | Kreismitgliederversammlung 05./06. April 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | TOP 2 Wahlen für die Ratsreserveliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Köln |
Antragsteller*in: | Denise Abé |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 18.03.2025, 21:14 |
B10: Denise Abé
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
seit fünf Jahren sind wir stärkste Fraktion im Kölner Rat. Fünf Jahre, die geprägt waren von Veränderung. Fünf Jahre, die geprägt waren von multiplen Krisen und einer gesellschaftlichen Stimmung, die immer herausfordernder wird. Fünf Jahre, die geprägt waren von kontroversen Debatten und schwierigen Entscheidungen, die unserer grünen Seele nicht immer leichtgefallen sind. Fünf Jahre, in denen wir viel erreicht haben!
- Wir haben das Ziel bis 2035 klimaneutral zu werden als gesamtstädtisches Ziel verankert.
- Wir haben mit dem Aktionsplan Klimaschutz einen Maßnahmenplan beschlossen, der aufzeigt, wie die Stadt Köln mit ganz konkreten Maßnahmen gemeinsam mit ihren Beteiligungen unser Klimaziel erreichen kann.
- Wir haben dafür gesorgt, dass mit dem Förderprogramm für Gebäudesanierung und Photovoltaik der Solarausbau in Köln beschleunigt wurde und werden dieses Programm fortführen.
- Wir haben den Masterplan Stadtgrün auf den Weg gebracht, der aufzeigt, welche Flächen in Köln kurz- und langfristig geschützt werden müssen und wo Potenziale für neue Grünflächen sind.
- Wir haben trotz katastrophaler Rahmenbedingungen für die kommunalen Haushalte, einen Haushalt beschlossen, der wichtige und zentrale nachhaltige und soziale Strukturen in Köln gerettet hat.
- Wir sind im Schulbau vorangekommen, haben Grundlagen für wichtige und große Wohnbauprojekte, wie den Deutzer Hafen oder das Max Becker Areal geschaffen und noch viel mehr.
Aber wir haben noch viele Aufgaben vor uns. Es ist nun an uns, wichtige Beschlüsse, die wir auf den Weg gebracht haben, umzusetzen. Um das zu erreichen, möchte ich mit euch gemeinsam auch bei dieser Kommunalwahl stärkste Kraft in Köln werden, unsere Ziele umsetzen und mit Kraft und Zuversicht Köln zur grünsten Metropole Deutschlands machen. Daher kandidiere ich wieder für einen Platz auf der Ratsreserveliste.
Ich heiße Denise Abé, bin 39 Jahre alt und lebe mit meinem Partner und meinem Kind in Köln-Vogelsang. Ich war 11 Jahre Geschäftsführerin einer GRÜNEN Ratsfraktion und leite seit einem Jahr eine Kommunalberatungsagentur in Ehrenfeld. Durch meinen Beruf und mein ehrenamtliches Engagement bringe ich langjährige kommunalpolitische Erfahrung mit. Ich bin seit dieser Wahlperiode im Kölner Rat, im Fraktionsvorstand, Vorsitzende des Ausschusses für Klima, Umwelt und Grün sowie Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, Bauausschuss und im Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden.
Mein Herzensthema ist der Klimaschutz. Wir stecken inmitten der Klimakrise. Extremwetterereignisse, zu heiße oder zu nasse Sommer, zu warme Winter und daraus resultierende Klimafolgen zeigen uns, dass wir schneller handeln müssen als je zuvor. Dafür müssen wir in Köln da ansetzen, wo wir es direkt beeinflussen können. Mit dem Aktionsplan Klimaschutz haben wir die Grundlage geschaffen. Aber das reicht nicht. Wir müssen die Maßnahmen im Aktionsplan fortschreiben und immer wieder auf den Prüfstand stellen. Wir müssen dafür sorgen, dass nicht nur Ziele beschlossen werden, sondern auch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Ganz zentral wird in den nächsten fünf Jahren die Wärmewende sein. Wir müssen die Fragen der Kölner*innen beantworten, Lösungen schaffen und die begrenzten Ressourcen da anwenden, wo sie am zielführendsten sind. Wir müssen endlich Flächen für Windräder ermöglichen, beschließen und den Solarausbau weiter vorantreiben. Dafür muss der Klimaschutz gesamtstädtische Priorität haben.
Die Stadtentwicklung in Köln ist geprägt von massiven Flächenkonkurrenzen. Wir brauchen Flächen für bezahlbare Wohnungen, für Schulen und Gewerbeflächen. Gleichzeitig wollen wir in einem Köln leben, das auch weiterhin lebenswert ist. Wir brauchen Flächen für Alternativkultur und vor allem brauchen wir Grünflächen, damit es in den dicht besiedelten Veedeln nicht noch heißer wird. Das heißt für mich, dass wir Flächen nur dann versiegeln, wenn wir an anderer Stelle entsiegeln. Außerdem muss jedes Bauprojekt Klimaschutz und Klimafolgenanpassung berücksichtigen. Dafür müssen wir z.B. die Klimaschutzleitlinien für nicht-städtische Neubauvorhaben in Richtung Klimafolgenanpassung ergänzen. Die Antwort auf die Wohnungsnot ist nicht nur bauen allein. Mögliche Maßnahmen: Genossenschaften und Wohnprojekte fördern, Zweckentfremdung verhindern, Mindernutzungen aufhalten, verbindliche Regeln für den preisgebundenen Wohnraum beschließen und Vorbehalten gegen ein verträgliches Bauen in die Höhe entgegentreten.
Ich bin seit 13 Jahren beruflich wie ehrenamtlich in der Kommunalpolitik aktiv. Ich bin Kommunalpolitikerin mit Herz und Blut. Ich repräsentiere Frauen, die versuchen Familie, Karriere, Politik und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Ich möchte neben meiner Leidenschaft für meine und unsere grünen Herzensthemen, meine Persönlichkeit, meine kommunale Erfahrung, meine Vorliebe für Satzungsfragen und politisches Spezial-Wissen auch in der kommenden Ratsfraktion einbringen und bitte euch daher um Unterstützung meiner Bewerbung.
Herzliche Grüße
Denise
- Alter:
- 39
- Beruf:
- Geschäftsführerin einer Kommunalberatungsagentur