Veranstaltung: | Kreismitgliederversammlung 05./06. April 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | TOP 2 Wahlen für die Ratsreserveliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Köln |
Antragsteller*in: | Diana Siebert |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 02.04.2025, 11:01 |
B30: Diana Siebert
Selbstvorstellung
Ortsverband OV 5 (Nippes)
Platz: Ich habe das Votum der Ortsverbandsversammlung für ab Platz 23, also: Platz 23 bis 59
Vereine (nur derzeitige in Köln, nur mit ehrenamtlichen „Posten“):
Initiative Nippeser Edelweißpiraten e. V. – Co-Vorsitzende http://edelweisspiraten-nippes.de
Freunde des Russsischen Buchs NRW e. V. – Schatzmeisterin http://rusbib.de/
Lew-Kopelew-Forum e. V. - Beiratsmitglied – https://www.kopelew-forum.de
Grüne Stationen: Mitglied seit 1990, Bezirksvertretung Innenstadt/Deutz 1994-199, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Europa, Frieden und Außenpolitik NRW 1998-2007
Initiatorin und Mitgründerin der LAG und BAG Säkulare Grüne, Sprecherin 2012-2020, BDK- & LDK-Delegierte
Bezirksbürgermeisterin (eBBM) des Stadtbezirks Nippes seit 2020
Bevorzugte Ausschüsse: Wir kämpfen, ich kämpfe für eine sehr-gutes-mit-Sternchen-Wahlergebnis der Kölner Grünen. Sollte ich dann wider Erwarten im Stadtrat landen, dann sollte ich mich bei dem Einbringen, wo ich auch jetzt als eBBM viel mache: Ausschuss für Kunst und Kultur und Ausschuss Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden. Ich weiß aber, dass Nachrückerinnen flexibel sein müssen.
Liebe Grüne,
ohne Finanzierung ist alles nichts. Köln ist bekannt für kostenintensive Großprojekte, die überdies zum Teil nicht gelingen. Das wird natürlich breit diskutiert. Dabei kann untergehen, dass auch ganz bescheidene Projekte, egal ob Tief- oder Hochbau, Kultur oder mikroökologischer Umbau Kölns – selbst kleine Entsiegelungs- und andere Schwammstadt-Maßnahmen Geld kosten – und dass dafür Personal gebraucht wird.
Deshalb sollte der derzeitige wie künftige Stadtrat dafür sorgen, dass von den "500 Milliarden des Bundes" auch etwas in den Kommunen, also auch in Köln ankommt. Denn viele Infrastrukturmaßnahmen, Brücken, KVB, S-Bahn, Großwärmepumpen müssen die Kommunen bezahlen – das Geld wird gerade für Ersatz-, nur in zweiter Linie für Netto-Investitionen reichen.
Als Bezirksvertreterin und Bezirksbürgermeisterin sind unserer Fraktion und mir viele sichtbare Dinge gelungen, die den Stadtbezirk Nippes verbessert haben. Wir haben über hundert Einbahnstraßenabschnitte für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet, Fahrradstraßen eingerichtet, die Fuß- und Fahrradbrücke in Niehl wiedereröffnet, ein Kunstwerk zur Erinnerung an den in Auschwitz ermordeten Architekten der Naumannsiedlung errichtet und werden am 30. April das Edelweißpiratendenkmal einweihen. Vieles mehr lässt sich aufzählen. Das alles kostet nicht VIEL Geld, aber Geld.
In Nippes will ich wieder kandidieren: Auf der Bezirksvertretungsliste und im bislang noch nicht gerade aussichtsreichen Stadtrats-Wahlkreis Longerich/Alt-Niehl. Deshalb auch hier die Kandidatur für eine Komplettierung der Ratsliste.
Eure Diana Siebert
- Alter:
- 67
- Beruf:
- Osteuropahistorikerin, Schwerpunkt Belarus, Polen, Ukraine, auch Griechenland. Zuletzt wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Gießen. Davor an der Uni Siegen mit dem Forschungsprojekt „Herrschaftstechniken im Sumpf und ihre Reichweiten“. Inzwischen Rente mit 67.