Veranstaltung: | Kreismitgliederversammlung 05./06. April 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | TOP 2 Wahlen für die Ratsreserveliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Köln |
Antragsteller*in: | Hans Schwanitz |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 01.04.2025, 15:07 |
B29: Hans Schwanitz
Selbstvorstellung
Liebe Leute,
Köln braucht mehr. Wir brauchen mehr. Von dem, was uns ausmacht, von GRÜNER Politik, vom Kampf gegen die Klimakatastrophe, die wachsende Ungleichheit und den allgemeinen Rechtsruck. Lasst mich hierzu meinen Beitrag leisten auf einem vorderen Platz der Ratsliste.
Klar, ein paar Sachen hat man schon bewegen können: im Städtebau und der Bodenpolitik haben wir Fortschritte; die Abgabe von Grundstücken geht meist in Erbpacht, also verkaufen wir kein Tafelsilber mehr; an diversen Bauprojekten mitgewirkt, die die Stadt dichter machen und neue Wohnungen schaffen; vielleicht wird sogar der Deutzer Hafen ein lebendiges Quartier und nicht abends so steril und leblos wie der Rheinauhafen. Gute Konzepte um in der Stadt höher zu bauen beschlossen. Die Wohnungsspekulation eingedämmt. Das Bauen in Köln ökologischer und sozialer gemacht.
Trotzdem nicht zufrieden: Wir können nicht hinnehmen, wie die Mieten durch alle Decken gehen; wie Menschen ohne Wohnung auf der Straße leben müssen und dass viele von den Kosten des Wohnens allein erdrückt werden, während andere sich immer mehr Raum nehmen. Dass das, was gebaut werden soll, zu lange dauert und selten schön wird. Dass die Stadt immer heißer wird. Das wir Viertel bauen und dann die Bahn nicht kommt.
Klar, ein paar Sachen hat man schon bewegen können: im Bereich Recht, Verwaltung und öffentlicher Raum haben wir mehr Außengastronomie auf Parkplätzen erkämpft, die Verwaltung interkulturell geöffnet und reformiert, die Ausländerbehörde auf den Weg zur Willkommensbehörde gebracht, die Verweilverbote auf dem Brüsseler wenigstens nicht ausgedehnt, ein teilweises Böllerverbot eingerichtet.
Trotzdem nicht zufrieden: Wir sehen ja, dass die Stadt oft nicht grün genug ist; Freiräume für Menschen durch Lärmklagen zurückgedrängt werden; es keine öffentlichen Toiletten gibt, wenn man sie braucht. Dass immer mehr Clubs und Kneipen verschwinden und in neuen Stadtvierteln keine neuen geplant werden. Dass wir Leuten verbieten müssen, auf öffentlichen Plätzen zu sitzen.
Klar, ein paar Sachen haben wir schon bewegen können: Als erstmals größte Fraktion haben wir die Klimaneutralität ab 2035 beschlossen, Corona überstanden, die Haushaltsicherung vermieden, Radwege- und Schulbau ans Laufen gebracht. Wir haben wichtige Posten besetzt, den Koalitionsvertrag abgearbeitet und die Stadt stabil regiert.
Trotzdem nicht zufrieden: Wir GRÜNE dürfen uns nie damit abgeben, dass das gute Leben in unserer Stadt noch nicht für alle erreicht ist. Für junge Menschen, die den Klimawandel komplett abbekommen werden. Für Menschen ohne Geld oder ohne Wohnung, die nicht fair an der Stadt teilhaben können oder auf der Straße leben müssen. Für marginalisierte Gruppen und alle, die irgendwie anders sind oder anders leben wollen als der Rest, und für die Köln nicht immer der sichere Ort ist, der es seien sollte.
Für mehr davon möchte ich für euch im nächsten Rat vorne kämpfen dürfen:
Nicht mal 15 Jahre dabei; trotzdem schon alles erlebt, was die Partei zu bieten hat: AK-Sprecher Wirtschaft, Kreisvorstand, Kreisvorsitzender KV Köln. Überregional LAG-Sprecher Internationales, BAG-Delegierter Europapolitik, Mitgründer LAG Finanzen, Mitgründer BAG Säkulare Politik, Delegierter zu allem bis zu European Greens & Global Greens.
Die erste Oberbürgermeisterin in einer deutschen Millionenstadt organsiert; die erste GRÜNE Bürgermeisterin in NRW organisiert. Wahlkämpfe, Sitzungen, Kundgebungen ohne Ende.
Jetzt seit 2016 im Stadtrat. Viele Ausschüsse: Stadtentwicklung, Liegenschaften, Rechnungsprüfung & Verwaltung/Recht/Internationales. Zahllose Unterausschüsse und Nebengremien; vieles für die regionale Vernetzung Kölns (Regionalrat, Vorsitz UA Regionales, Wohnungsbaugesellschaft mit dem Nachbarkreis). Absolutes Lieblingsgremium heute: der Kölner Umlegungsausschuss. Ja, gibt es.
Auf Demonstrationen gekesselt und weggespritzt worden. Trotzdem Vorsitzender des Polizeibeirates. Sprecher für Sicherheitspolitik.
Keine vier Wochen nach dem Überfall auf die Ukraine vorgeschlagen, Dnipro zu unserer Partnerstadt zu machen. Ist es heute. Sprecher für Internationales.
Leite die Geschäftsstelle einer Kreistagsfraktion im Nachbarkreis. Pendeln zwischen absoluter Innenstadt und den Landkreisen um Köln. Kann den Blick über den Tellerrand sehr empfehlen.
23 Jahre Münster, Wien, Osnabrück, Marburg & Liège. Danach 25 Jahre Köln downtown. Bleibt so.
Bis Samstag,
Hans
- Alter:
- 47
- Beruf:
- Fraktionsgeschäftsstellenleiter