Veranstaltung: | Kreismitgliederversammlung 05./06. April 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | TOP 2 Wahlen für die Ratsreserveliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Köln |
Antragsteller*in: | Max Derichsweiler |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 23.03.2025, 20:36 |
B14: Max Derichsweiler
Selbstvorstellung
Liebe Freundinnen und Freunde,
Köln ist eine wunderbare Stadt! Und alle, die Köln lieben wie ich, kennen das Gefühl, wenn man mit Bahn über die Hohenzollernbrücke fährt und den Dom sieht. Oder wenn man nach einem Abend am Rheinufer 5 neue Freund*innen gefunden hat. Und genau weil ich diese Stadt und ihre Menschen so ins Herz geschlossen habe, möchte ich mich für sie weiter einsetzen, mich engagieren, politisch die richtigen zukunftsweisende Entscheidungen vorantreiben:
Daher bitte ich Euch um Eure Unterstützung: Schickt den Max für eine zweite Runde in den Stadtrat.
Was mich antreibt
Bei allem kölschem Charme steht unsere Stadt auch vor großen Herausforderungen: Wie können wir unsere Stadt klimaresilient gestalten und die Klimaneutralität bis 2035 erreichen? Wie können wir trotz sehr angespannter Haushaltslage auch die kommenden Jahre soziale Projekte und Träger finanziell stützen und die so wichtigen Strukturen erhalten? Wie können wir die Schwächsten und Kleinsten stärken? Wie kann urbanes Leben in Köln unter Beteiligung der Kölner*innen gelingen?
Dass Grün den Unterschied ausmacht, haben wir in den letzten Jahren in der Fraktion in Köln gemeinsam gezeigt, Vorhaben angestoßen und umgesetzt und das oft gegen großen Widerstand im und außerhalb des Ratsbündnisses #GleulerWiese #FC. Was passiert, wenn kein Klimagerechtigkeits-Kompass mehr vorhanden ist, sehen wir gerade in Berlin bei CDU-SPD: Ich will mir eine solche Politik in Köln nicht mal vorstellen! Daher braucht es starke GRÜNE im Rat!
Was mir am Herzen liegt
Lebenswerte Quartiere gestalten
Wir müssen mehr Wohnraum schaffen, besonders für diejenigen, die nicht so viel Geld im Portmonee mitbringen! Instrumente wie das kooperative Baulandmodell oder soziale Erhaltungssatzungen müssen wir ausbauen und gemeinwohlorientiertes und genossenschaftliches Wohnen stärken. Statt aber einfach wie die SPD auf wilde Flächenversiegelung zu setzen, haben wir den Blick darauf, dass ein Quartier lebenswert sein muss, Frei- und Grünflächen braucht und der Klimaschutz für uns immer mitgedacht wird. Öffentlicher Raum ist für die Menschen da und daher muss es möglich sein, diesen auch zu nutzen- mit Feierabendkölsch oder ohne.
Kinder und Jugendliche im Blick haben
Aus kleinen Pänz müssen große Demokrat*innen werden können. Dafür brauchen sie auch einen passenden Schulplatz. Wir haben zwar in dieser Legislatur so viele Schulen wie noch nie gebaut, aber es reicht noch nicht und oft fehlt in der Verwaltung der Blick für kreative Lösungen. Aber Schule ist mehr als Unterrichtsort: Wir müssen die Entsiegelung von Schulhöfen weiter vorantreiben und der Verwaltung zeigen, dass Schulhoföffnungen und deren Nachmittagsnutzung wie in anderen Städten keine teuren Zäune oder Security braucht. Bei allen wichtigen Diskussionen über Standards beim Raumprogramm müssen wir aufpassen, dass wir nicht am falschen Ende sparen, wie z.B. bei einem Raum für die Schülervertretung. Die Pänz müssen sicher zu Schule kommen! Miit den eingeführten Schulstraßen sind wir einen Schritt weiter, aber müssen noch mehr folgen. Und es muss klar sein, dass Veranstaltungen von menschenverachtenden Gruppen wie die AFD in einer Schule keinen Platz haben!
Bürger*innenbeteiligung und Engagement stärken
Viele Kölner*innen engagieren sich ehrenamtlich, wollen an der Gestaltung der Stadt mitwirken, mischen sich in kommunale Diskussionen ein. Ich möchte weiter Hürden abbauen und neue Beteiligungsformate (wie den Bürgerrat) entwickeln und etablieren. Für neue, lebenswerte Quartiere möchte ich Quartiersräte zu erproben, in denen die Bewohner*innen an der Gestaltung und Nutzung ihrer direkten Umgebung mitwirken und diese selber organisieren können. Grundsätzlich müssen wir stärker die leisen Gruppen einbeziehen, die sich nicht direkt einbringen. Dazu gehört auch eine Kinder- und Jugendbeteiligung, die auch Jugendliche aus sozial schwachen Quartieren erreicht und im Bezirk verankert ist. Denn so stärken wir auch ihre Selbstwirksamkeit und das Vertrauen in die Demokratie.
Was ich mitbringe
Seit 15 Jahren bin ich bei den GRÜNEN in verschiedenen Bereichen, Ebenen und Funktionen unterwegs, aber Kommunalpolitik ist letztlich meins - für die Stadt, aber besonders auch für Mülheim, wo ich mit meinem Mann lebe, wo ich vernetzt und nah an den Menschen bin, wo ich OV-Sprecher war, wo ich mich in der Bezirksvertretung engagiert habe, wo ich 2020 als GRÜNER zum ersten Mal das Direktmandat gewonnen habe. Wir alle machen Politik für ganz Köln, aber es braucht doch eine rechtsrheinische Perspektive in der Fraktion, die ich stark einbringen möchte. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender konnte ich Christiane und Lino oft bei großen politischen Kloppern unterstützen, die großen strategischen Linien im Blick haben und Prozesse in Fraktion verbessern (z.B. durch die Einrichtung des KomPoFos). Als Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten von städtischen Beteiligungsunternehmen, - besonders als Aufsichtsratsvorsitzender von KölnTourismus und Ausschussvorsitzender des Bürgerbeteiligungsausschuss konnte ich meine Stäken bei Verhandlungen und Moderation zeigen. Ein Vorgeschmack habt Ihr vielleicht schon selber bei KMVen erlebt, wenn ich im Präsidium sitze. Persönlich ist mir die Förderung der Erinnerungskultur wichtig, weshalb ich einmal im Jahr mit einer Schüler*innengruppe zu einer Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz fahre. In meiner Freizeit bin ich Staffelschwimmer und großer Fan von Gesellschaftsspielen.
Mein wunderbarer Ortsverband Mülheim hat mir das Votum für einen vorderen, sicheren Platz ab Nr. 4 mitgegeben. Ich freue mich über das Vertrauen, auf den Wahlkampf mit Euch und dann ein starkes grünes Ergebnis und auf den Einzug von Berivan Aymaz als Oberbürgermeisterin ins Rathaus.
Wenn Ihr noch Fragen habt, dann erreicht Ihr mich unter max.derichsweiler@gruenekoeln.de
Euer Max
- Alter:
- 40
- Beruf:
- Lehrer